Nachlese 13.10.15: Interkulturelle Erinnerungsorte in virtuellen Welten

kaboompics.com_cc0-girl with headphonetDie Aufzeichnung zum Nachhören.

Im Mittelpunkt des Beitrages stand die Frage: Wie können virtuelle Welten zum Lernen über die Kultur der deutschen Sprache genutzt werden? Das wurde empirisch untersucht. Die Ergebnisse und Potenziale  dieses Projektes zum historischen &interkulturellen Lernen von DaF-Studierenden der Universität Gießen und Germanistikstudenten eines polnischen Lehrerbildungskollegs werden aufgezeigt.

Was sind virtuelle Welten? Virtuelle Welten sind dreidimensionale Umgebungen, in denen sich die Nutzer mit einer künstlichen Figur, dem Avatar, frei bewegen können und mit anderen Nutzern durch verschiedene Kommunikationstools wie Voice- und Text-Chat, Gruppendiskussionen und privaten Nachrichten in Kontakt treten können. Virtuelle Welten sind frei gestaltbar und bieten neben musealen Einrichtungen auch virtuelle Nachbauten von Sehenswürdigkeiten und Erinnerungsorten, an denen Kultur in der virtuellen Welt erlebbar? wird.

Jun-Prof. Dr. Katrin Biebighäuser arbeitet  an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Fremdsprachenlernen mit Digitalen Medien, Landeskunde und interkulturelles Lernen. Ihre Dissertation, die dem Vortrag zugrunde liegt erscheint voraussichtlich Ende 2014 unter dem Titel ?Interkulturelles Lernen an virtuellen Erinnerungsorten. Eine empirische Untersuchung von Begegnungsprojekten für Deutsch als Fremdsprache?  im Narr-Verlag.